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Batterie Vergleich - Arten, Größen, Anwendungen

Batterie Vergleich - Arten, Größen, Anwendungen Batterie Vergleich - Arten, Größen, Anwendungen
verfasst am 24.03.2014
 

Batterie Vergleich - Arten, Größen, Anwendungen

Wenn ein batteriebetriebenes Gerät Ersatzbatterien braucht und keine passenden Zellen zur Hand sind, ist die Frage berechtigt, warum es so viele verschiedener Batterietypen gibt. Der Hauptgrund sind die sehr unterschiedlichen Anforderungen netzunabhängiger Elektrogeräte bezüglich der Spannung, des Energieinhalts, der Größe und des Gewichts der Energiequellen, aber auch, wie akzeptabel die Notwendigkeit eines Batteriewechsels ist. Die verschiedenen Batterietypen haben daher unterschiedliche Anwendungsgebiete, die sich allerdings auch im Laufe der Zeit verändern. Dies lässt sich zum Beispiel am Vergleich der typischen Taschenlampenbatterien unterschiedlicher Epochen ablesen.
 
Als erste Batterie für Taschenlampen wurde 1898 die Monozelle mit der amerikanischen Größenbezeichnung D eingeführt. Bis in die 1970er-Jahre blieben die fast dreieinhalb Zentimeter dicken Zellen die häufigsten Energiespender für diese Anwendung. Danach machte die Entwicklung der sparsameren Halogenbirnen den Weg frei für kleinere Taschenlampen. Diese konnten bereits mit Mignonzellen eine vergleichbare Helligkeit und Betriebsdauer liefern. Nach der Jahrtausendwende brachte die LED-Technologie eine weitere Reduktion des Energieverbrauchs, so dass normale Taschenlampen inzwischen mit den noch kleineren Micro-Zellen, also der amerikanischen Größe AAA statt AA auskommen. Die größeren Batterien sind dadurch aber auch bei Taschenlampen nicht ausgestorben. Eine LED-Lampe mit Monozellen ist allerdings wesentlich leistungsfähiger als die entsprechende Taschenlampe der 70er-Jahre.

Viele Namen für die gleiche Batterie erschweren den Vergleich

Noch verwirrender wird die Vielfalt der Batterietypen durch die unterschiedlichen Bezeichnungen, die teilweise dieselbe Batterie kennzeichnen und den Vergleich erschweren. Auch diese Vielfalt ist teils historisch bedingt. Hier mischen sich Normen, gebräuchliche Trivialnamen und herstellerspezifische Standards. Dazu kommt noch, dass die nach IEC genormten Bezeichnungen nicht nur die Größe bestimmen, sondern auch die verwendete Chemie. Eine Zink-Kohle-Batterie hat hier zum Beispiel eine andere Bezeichnung als eine Alkali-Mangan-Zelle oder ein Nickel-Metallhydrid-Akku. Die entsprechende Mignonzelle heißt nach IEC beispielsweise R06, LR06 oder HR06. Die 9-Volt-Blockbatterie im Vergleich 6F22, 6LR61 oder 6HR61. Die Bezeichnung von Standardbatterien und Standardakkus mit Lithium-Chemie setzt sich dagegen nach IEC aus dem Durchmesser und der Länge zusammen. Eine Li-Ion-Rundzelle mit dem Namen 15270 ist also 27,0 Millimeter lang und etwa 15 Millimeter dick. Die häufig als Pufferbatterie genutzten Knopfzellen CR2016, CR2025 und CR2032 haben einen Durchmesser von zwei Zentimetern und sind 1,6, 2,5 beziehungsweise 3,2 Millimeter dick.

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