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Mythen rund um das Thema "Akkus"

Mythen rund um das Thema "Akkus" Mythen rund um das Thema "Akkus" Batterien und Akkus umgeben uns überall und in allen Lebensbereichen. Dabei begleiten uns die elektrischen Speicher schon seit dem 19. Jahrhundert. Eine lange Zeit also, in der auch Mythen und Sagen um Akkus gesponnen wurden.
verfasst am 29.12.2015
 

Batterien und Akkus umgeben uns überall und in allen Lebensbereichen. Dabei begleiten uns die elektrischen Speicher schon seit dem 19. Jahrhundert. Eine lange Zeit also, in der auch Mythen und Sagen um Akkus gesponnen wurden. Bei genauerer Betrachtung stellt sich jedoch häufig auch ein wahrer Kern dar. Wir vom Akkushop haben die hartnäckigsten fünf Mythen zu Akkus zusammengefasst und erklären Ihnen auch, was es damit auf sich hat.

Der lange Weg zu den heutigen Akkus

Der erste Akkumulator wurde bereits zu Anfang des 19. Jahrhunderts erfunden. Auch, wenn es seltsam vertraut und modern klingen mag, ausgerechnet in der Automobilindustrie und in der Telekommunikation erlebten die Energiespeicher bereits vom 19. ins 20. Jahrhundert eine echte Hochzeit. Im Lauf der folgenden Jahrzehnte entwickelten sich die "Sammler", wie Akkus damals noch genannt wurden, zu absoluten Massenprodukten. Nickel-Cadmium (Ni-Cd) Produkte beherrschten den Markt dabei über viele Jahre. Viele der Mythen, die heute noch bei Akkus vermutet werden, stammen eben aus dieser Zeit.

Der Memory-Effekt - merken sich Akkus tatsächlich den Punkt ihres Energievolumens?

Der Memory-Effekt geht auf diese Zeiten und Akkus zurück. Es konnte also tatsächlich vorkommen, dass Ni-Cd-Akkus, die beispielsweise 30 Prozent Restenergie hatten und dann geladen wurden, in Zukunft nur noch 70 Prozent Energie freigaben. Auf moderne Akkus, bei denen es sich oftmals um Lithium-Ionen-Akkus (Li-Ion) oder Nickel-Metall-Hydrid (Ni-MH) Zellen handelt, ist dieses Gerücht nicht mehr zutreffend. Dafür nehmen diese Batterien aber anderweitig schlechten Umgang krumm. Dazu gehören Überladung, Tiefenentladung und teilweise Überhitzung. Diese Nachteile lassen sich jedoch schnell durch den Einsatz eines "intelligenten Ladegeräts", wie wir sie auch im Akkushop in der Kategorie Ladegeräte anbieten, neutralisieren. Entscheidend sind dabei auch die Ladezyklen. Moderne Akkus sind auf rund 1.000 Ladezyklen ausgelegt, bevor sich die Ladekapazität erschöpft. Ein Ladezyklus entspricht dabei aber nicht einer Ladung, sondern einem Ladevorgang von 0 auf 100 Prozent. Eine moderne Li-Ion-Zelle, die zwei Mal halb voll geladen wird, hat also erst nach diesen beiden 50-prozentigen Ladevorgängen einen Zyklus erreicht. Sehr wohl Einfluss hat aber wieder die Ladeintensität. Intelligente Ladegeräte regeln diese auch abhängig vom aktuellen Ladestatus, während herkömmliche Ladegeräte ohne entsprechende elektronische Steuerung einfach "dumm" weiter laden. Also nicht der Ladezustand ist entscheidend, den ein Akku noch hat, wenn er geladen wird, sondern wie dieser geladen wird.

Geräte mit neuen Akkus müssen das erste Mal mindestens 10 bis 12 Stunden geladen werden

Auch das war für die alte Generation der Energiezellen zutreffend. Heute üblich verwendete Akkus müssen dagegen nicht mehr so lange geladen werden. Früher wurden die Ni-Cd-Zellen damit konditioniert, also auf eine maximale Kapazität trainiert. Die heute eingesetzten Akkus benötigen diese Prozedur nicht mehr.

Die Schauergeschichte vom explodierenden Smartphone

Diese Geschichte ist leider kein reiner Mythos. So gibt es tatsächlich Akkus, die explodieren können. Insbesondere Lithium-Akkus können davon betroffen sein. Dazu müssen die Energiezellen aber massiv überhitzen. Nun steckt aber in einem modernen Lithium-Akku mehr als nur die einzelnen chemischen Zellen. Hochwertige Smartphone-Akkus sind auch mit einem Temperaturschutz ausgestattet, die das Laden sofort unterbrechen würden, wenn eine kritische Temperatur überschritten wird. Sollten Sie tatsächlich einen Akku erlebt haben, der explodierte, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass es sich um eine illegale Kopie gehandelt haben könnte. Insbesondere Billigware aus Fernost, die Markenprodukte imitiert, ist riskant. Daher sollten Sie Akkus immer aus einer sicheren Quelle wie dem Akkushop kaufen. Nur so wird gewährleistet, dass Sie stets hochwertige Produkte erwerben, die mit allen notwendigen Sicherheits-Features ausgestattet sind. Ganz sicher können Sie übrigens mit Alkali-Manganoxid (Alkaline) oder Nickel-Metall-Hydrid (Ni-MH) gehen. Aufgrund ihres chemischen Aufbaus können diese Akkus überhaupt nicht explodieren. Selbstverständlich erhalten Sie auch solche Akkus in unserem Shop.

Der Akku im Kühlschrank verlängert dessen Lebensdauer

Auch dieser Mythos ist nicht gänzlich falsch. Zumindest sollten Akkus vor hohen Temperaturen geschützt werden, da sie dann Leistungseinbußen haben. Das gilt aber andererseits auch für zu kalte Temperaturen. Sicher kennen Sie das Startproblem bei den Autos von Verwandten und Bekannten im Winter. Der optimale Bereich für Akkus liegt zwischen 15 und 18 Grad Celsius. Der optimale Ladestatus beträgt bei einem Lithium-Akku bei diesen Temperaturen zwischen 50 und 70 Prozent, also nicht zu sehr entleert, aber auch nicht ganz voll. Nun ist es so, dass Notebooks schnell auf Temperaturen von 50 Grad kommen können. Insbesondere, wenn Sie von zu Hause aus arbeiten, sollten Sie daher den Netzbetrieb dem Akkubetrieb vorziehen und den Akku solange entnehmen. Auch Kühlunterlagen sind hilfreich, um die Temperaturen niedriger und damit die Leistungsfähigkeit des Notebook-Akkus höher zu halten. Der Kühlschrank ist also zu kalt für den Akku, außerdem könnte sich bei der späteren Verwendung Kondenswasser sammeln und so im eingesetzten Zustand das betriebene Gerät beschädigen.

Akkus können nicht immer Batterien ersetzen

Batterien werden mit nicht aufladbaren Primärzellen, Akkus dagegen mit wieder aufladbaren Sekundärzellen betrieben. Die anfängliche Batteriespannung beträgt 1,5 Volt, die von Akkus bei 1,2 V. Aufgrund dieser Unterschiede denken viele Konsumenten, dass Akkus nicht überall Batterien ersetzen können. Nun, grundsätzlich stimmt diese Aussage, steht aber nicht mit den genannten Eigenschaften in Verbindung. Vielmehr beträgt die Spannung von Batterien nur ganz am Anfang für sehr kurze zeit 1,5 V, um dann unmittelbar auf 1,3 V abzufallen. Allerdings gibt es Verbraucher wie Uhren oder Fernbedienungen, die einen extrem geringen Energiebedarf aufweisen. Viele Batterien halten die gespeicherte Energie auch über lange Zeiträume bereit, während sich Akkus abhängig von den Bestandteilen, den Umweltbedingungen und vom Ladestatus zwischen 5 und 50 Prozent entladen. Explizit Ni-MH-Akkus gehören dazu. Relativ neu entwickelte, besondere Ni-MH-Zellen, die LSD-Ni-MH-Akkus, weisen diese Selbstentladung jedoch nicht auf.

Viele Mythen - aber stets mit einem wahren Kern

Sie sehen also, die wenigsten der Gerüchte, die seit vielen Jahren beharrlich die Runde machen, treffen auf moderne Akkus zu. Wohl aber sollten Sie immer auf Qualität achten und ausschließlich bei etablierten Anbietern wie unserer Akku-Plattform im Internet bestellen. Nur dann können Sie sicher ausschließen, auf eine gefährliche Produktkopie hereingefallen zu sein. Selbst, wenn ein solches gefälschtes Produkt nicht gleich explodieren muss - die erheblich schlechtere Qualität werden Sie schnell durch auffällig häufiges Laden der Akkus mitbekommen.


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