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Wie Sie Ihre Akkus am besten lagern sollten

Wie Sie Ihre Akkus am besten lagern sollten Wie Sie Ihre Akkus am besten lagern sollten Wie Sie Ihre Akkus am besten lagern, erfahren Sie in unserem heutigen Blog-Artikel.
verfasst am 23.10.2015
 

Wiederaufladbare Speichermedien sind aus unseren Haushalten kaum noch wegzudenken. Die kleinen Energiespeicher sind dabei nicht nur in tragbaren Spielekonsolen oder im Kinderzimmer anzutreffen, sondern halten auch Geräte wie Laptop, Kameras, MP3-Player und Werkzeuge am Laufen. Eine falsche Aufbewahrung kann jedoch dazu führen, dass die Akkus eine geringere Kapazität und kürzere Lebensdauer als zuvor aufweisen. Um diesem Effekt vorzubeugen, bedarf es der richtigen Vorbereitung und Lagermöglichkeit.

Leistungsfähige Akkus

Mit den Lithium-Ionen-Akkus aus dem Akkushop lässt sich effizient der Energiebedarf vieler tragbarer Elektrogeräte abdecken. Die Stromspeicher sind äußerst beliebt und leicht. Ein weiterer Vorteil: Die kleinen Speichermedien besitzen kaum Selbstentladung und sind deswegen besonders für selten benutzte Geräte geeignet, wie Digitalkameras oder Taschenlampen. Lithium-Ionen-Akkus, wie dieser hier von Nitecore, sind universell einsetzbar. Wer die Akkus lagern möchte, sollte einige wichtige Punkte beachten. Das gilt für Lithium-Ionen- ebenso wie für Lithium-Ionen-Polymer-, Nickel-Metallhydrid- und den veralteten Nickel-Kadmium-Akkus. Zuerst gilt: Wer seine Akkus über mehrere Wochen lang nicht benutzt, sollte sie aus dem Gerät nehmen.

Die Sache mit der Temperatur

Li-Ion-Akkus besitzen keinen Memory-Effekt und nur eine geringe Selbstentladung. Anders als bei NiCd oder NiMH müssen Sie hier nicht befürchten, dass Ihre Lithium-Ionen-Akkus bereits nach zwei Wochen vollständig leer sind. Jedoch reagieren diese Modelle äußerst empfindlich auf hohe Temperaturen. Je wärmer der Standort ist, desto schneller verlieren die Speichermedien an Kapazität. Akkus müssen kühl und trocken gelagert werden. Schätzungen zufolge verlieren Lithium-Ionen Akkus bei einer Raumtemperatur von 25°C in einem Jahr 4% ihrer Kapazität. Ein häufig auftauchender Ratschlag dazu ist, die Akkus im Kühlschrank aufzubewahren. Experten raten jedoch davon ab. Die dort herrschenden Temperaturen von 6°C oder weniger wirken sich positiv auf den Lebenszyklus der Stromspeicher aus. Gleichzeitig werden die elektrochemischen Prozesse verlangsamt, welche zum Abfall der Kapazität führen. Jedoch kann die dort vorhandene Feuchtigkeit starke Oxidation hervorrufen und die Akkus irreparabel zerstören. Der beste Ort, um Akkus längere Zeit einzulagern, ist ein trockener und kühler Keller. Sofern ein solcher nicht vorhanden ist, können Sie auch die Speisekammer oder einen anderen unbeheizten Wohnraum als Ersatz verwenden. Setzen Sie keinesfalls kalte Akkus in Ihre Geräte, sondern bringen Sie die Sekundärbatterien zuerst einmal auf Raumtemperatur. Das kann unter Umständen 1 bis 2 Stunden Zeit in Anspruch nehmen. Unter gar keinen Umständen sollten Sie Akkus im Sommer im warmen Auto aufbewahren. Denn nicht nur die Akkumulatoren können dabei Schaden nehmen, sondern auch Ihr Fahrzeug. Wenn Sie diese als Ersatz für die Taschenlampe im Handschuhfach benötigen, so greifen Sie dafür stattdessen auf Einwegbatterien zurück.

Der richtige Umgang

Wärme und Zeit machen sich durch Verlust der Kapazität bemerkbar. Die häufig verwendeten Li-Ion-, sowie auch die neueren Li-Ion-poly-Akkus weisen eine hohe Energiedichte und nur minimale Selbstentladung auf. Jedoch neigen diese Modelle durch Oxidation zu einem schnellen Verfall. Auch wenn der Akku nicht oder nur selten benutzt wird, so nimmt bereits nach 2 bis 3 Jahren die Kapazität stark ab. Bevor Sie Akkus lagern, sollten Sie diese ausreichend aufladen. Denn egal, um welche Art von Akku es sich handelt, keiner von ihnen verträgt eine Tiefentladung. Auch bei einer längeren Lagerung ohne regelmäßiges Nachladen kann eine solche auftreten. Deswegen werden die Stromspeicher nur im geladenen Zustand gelagert. Entscheidend über die Ladekapazität ist der jeweilige Akkutyp. Während Bleiakkus im vollen Zustand gelagert werden können, kann dies bei Lithium-Akkus die falsche Strategie sein. Denn diese Sekundärbatterien neigen dazu, im vollgeladenen Zustand rapide schnell zu altern. Deswegen sollten Sie auch den Energiespeicher aus Laptop und Co. entfernen, wenn diese Geräte dauerhaft am Stromnetz hängen. Um Akkus zu lagern, sollte der Ladezustand zwischen 30 - 50% liegen. Das gilt nicht nur für Lithium-Akkus, sondern auch für nickelbasierte Speichermedien wie Nickelmetall-Hydrid und Nickel-Kadmium. Bei einer längeren Lagerzeit ist es zudem sinnvoller, die Akkus zwischenzeitlich zu benutzen und sie gelegentlich durch neue Modelle zu ersetzen. Dadurch wirken Sie einem Kapazitätsverlust durch Alterung und einer Tiefenentladung vor und können bei Bedarf immer auf leistungsfähige Energiespeicher zurückgreifen. Überprüfen Sie etwa alle 4 bis 6 Monate den Ladezustand Ihrer eingelagerten Akkumulatoren. Wichtig ist auch darauf zu achten, dass sich die Sekundärbatterien zu keiner Zeit berühren. Besonders lose in Taschen zusammengeworfen besteht die Gefahr eines Kurzschlusses.

Fazit:

Jede Art von Akku kann eine Zeit lang eingelagert werden. Um jedoch so lange wie möglich die Lebenszeit und Kapazität der Energiespeicher zu erhalten, gilt es dabei einiges zu beachten. Trotz aller Vorkehrungen lässt es sich jedoch nicht verhindern, dass Lithium-Akkus altern und nickelhaltige Akkus zu einer raschen Tiefenentladung neigen.

Hier geht es zu den Produkten:
CR123A NiteCore 16340 Li-ion Akku 2/3A Zelle für Leuchten 3,7 Volt 650 mAh

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